Moderne Elektroinstallation

Die Elektroinstallation ist das typische Spielfeld des Elektrikers. Seine Aufgaben sind spannender als wir glauben. Zunächst heißt es 3,5 Jahre in einem Ausbildungsbetrieb zu lernen. In dieser Zeit kann der Azubi lernen, ausprobieren und Erfahrung sammeln. Nach seiner Ausbildung, als Spezialist für Energie- und Gebäudetechnik, steht ein gut ausgebildeter Fachmann vor uns. 

 

Elektroinstallation beinhalten auch das arbeiten an Steuerungen
Elektroinstallation beinhalten auch die Verdrahtung von Steuerungen

Elektriker wissen wie es geht

Wenn bei Ihnen etwas zu tun ist, sind unsere jungen Elektriker bereits alte Hasen. Geht es um die Erweiterung einer elektrischen Anlage, wird unser Mitarbeiter selbstständig beurteilen können, was zur Aufrechterhaltung der Schutzmaßnahmen notwendig ist. Er wird die für diesen Zweck geeigneten Kabel aus Dutzenden verschiedener Kabeltypen richtig auswählen. Ob das Kabel im Freien verwendet wird, in der Nähe von heißen Oberflächen eingesetzt wird oder durch Maschinen mehrere 1000 Mal pro Tag bewegt wird.


Die Spielregeln in der Installation

Der Elektriker kennt die Vorschriften und die Spielregeln. Ob zu Hause im Badezimmer. Oder in Räumen mit höherer Brandgefahr im Unternehmen. Er weiß was zu tun ist. Sie sind bei Ihm in guten Händen. Und vor allem, die Elektroinstallation ist sicher.

 

Ohne Prüfung läuft nichts

Der Elektriker weiß, dass seine Elektroinstallation mit speziellen Prüfgeräten überprüft werden muss, um die Funktion aller Schutzmaßnahmen zu bestätigen. Installieren ohne zu prüfen, käme Ihm nicht in den Sinn. 

 

Smarthome - und Alexa macht Spaß

Diese große Vielfalt an Tätigkeiten ist es, die diesen Beruf so interessant macht. Umso mehr, wenn wir an Smart Home Lösungen denken. Die vorausschauend und überlegte klassische Elektroinstallation ist Grundlage für die Gebäudeautomation. Der Elektriker nutzt dafür Notebook oder Tablet genauso selbstverständlich, wie Schraubendreher oder Zange.

 

Der Elektriker und die App

Die Elektroinstallation ist mehr als das installieren von Kabel und Steckdosen. Schnell hat der Elektriker eine App heruntergeladen und schon werden damit die installierten Rauchmelder geprüft. Und dem Präsenzmelder wird per Bluetooth mitgeteilt, wie lange das Licht eingeschaltet bleiben darf. Der Elektriker von heute, sorgt mit modernen Mitteln für Komfort, Sicherheit und Wohnqualität im Haus.

Sie benötigen einen Elektriker in Heilbronn, Neckarsulm oder Umgebung? Anruf genügt. Telefon 07131 64552-0.

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DIN VDE - Normen für die Elektroinstallation

Der Inhalt der geltenden DIN VDE Normen, Gesetze und Regeln ist alles andere als trivial. Einige davon, mit Schwerpunkt der Elektroinstallation in Wohngebäuden, sind hier aufgeführt.

DIN VDE 0100-410

Schutz gegen elektrischen Schlag, einschließlich Basisschutz und Fehlerschutz von Personen und Nutztieren. Die Norm behandelt die Anwendung und Koordinierung dieser Anforderungen in Beziehung zu äußeren Einflüssen und die Anwendung eines zusätzlichen Schutzes in bestimmten Fällen.

DIN VDE 0100-420

Elektrische Anlagen zum Schutz von Personen, Nutztieren und Sachen

  • gegen thermische Einflüsse, Verbrennung oder Zersetzung von Materialien sowie Brandgefahr, ausgehend von elektrischen Betriebsmitteln,
  • im Brandfall gegen die Verbreitung von Flammen und Rauch von elektrischen Anlagen in benachbarte Brandabschnitte und
  • gegen die Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer Einrichtungen einschließlich der für Sicherheitszwecke.

DIN VDE 0100-430

Schutz von aktiven Leitern gegen Überstrom. Diese Norm beschreibt, wie aktive Leiter in Fällen von Überlast und Kurzschluss durch eine oder mehrere Einrichtungen für die automatische Abschaltung der Stromversorgung zu schützen sind. Koordination des Schutzes bei Überlast und bei Kurzschluss.

DIN VDE 0100-443

Schutz der Elektroinstallation bei transienten Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse, die über das Stromversorgungsnetz übertragen werden, inklusive direkter Blitzeinschläge in das Versorgungssystem und bei transienten Überspannungen infolge von Schaltvorgängen.

DIN VDE 0100-444

Einfluss von elektromagnetischen Störungen vermeiden oder vermindern. Die beschriebenen EMV-Maßnahmen sichern die elektromagnetische Verträglichkeit von ortsfesten Anlagen (EMV-Richtlinie 2004/108/EC).

DIN VDE 0100-520

Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel- Kabel, Leitungen und Stromschienen. Zulässige Strombelastbarkeit, Schutz bei Überlast, maximal zulässige Kabel- und Leitungslänge zur Einhaltung des zulässigen Spannungsfalls und der Abschaltbedingung. 

DIN VDE 0100-534

Auswahl und Errichtung von Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs) zum Schutz bei transienten Überspannungen infolge atmosphärischer Entladungen, wenn die Errichtung von Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs) nach DIN VDE 0100-443 (VDE 0100-443), den Normen der Reihe DIN EN 62305 (VDE 0185-305) oder durch andere Bestimmungen gefordert wird.

DIN VDE 0100-540

Erdungsanlagen und Schutzleiter einschließlich Schutzpotentialausgleichsleiter mit dem Ziel, die Sicherheit der Elektroinstallation zu erfüllen.

DIN VDE 0100-551

Niederspannungs- und Kleinspannungs-Stromerzeugungs-Einrichtungen die dafür vorgesehen sind, eine Gesamtanlage oder einen Teil davon entweder dauerhaft oder zeitweilig zu versorgen. Anforderungen für die Stromversorgungen folgender Anlagen:

  • Stromversorgung einer Anlage, die nicht an ein Stromverteilungsnetz angeschlossen ist.
  • Stromversorgung einer Anlage als Alternative zum Stromverteilungsnetz.
  • Stromversorgung einer Anlage parallel zum Stromverteilungsnetz.

DIN VDE 0100-600

Erstprüfung elektrischer Anlagen durch Besichtigen, Erproben und Messen, mit denen – soweit sinnvoll durchführbar – festgestellt werden soll, ob die IEC 60364 erfüllt sind. Erstellung eines Prüfberichts nach Abschluss der Erstprüfung. Die Erstprüfung wird nach Fertigstellung einer neuen Anlage oder einer Erweiterung oder Änderung einer bestehenden Anlage durchgeführt.

DIN VDE 0100-701

Räume in denen eine Badewanne oder Dusche fest errichtet ist. Auch Nasszellen in Duschcontainer oder Caravans. Bade- und Duschräume in Schwimmhallen zählen in Verbindung mit der DIN VDE 0100-702 dazu. Werden die Räume mit Badewanne oder Dusche zur medizinischen Behandlung eingesetzt, ist zusätzlich die DIN VDE 0100-710 zu berücksichtigen. Werden Wannen oder Duschen verwendet, die fabrikfertig hergestellt werden, so gelten die DIN VDE 0700-105, es sei denn, diese sind ebenfalls elektrisch fest angeschlossen.

DIN VDE 0100-702

Becken von Schwimmbädern und Planschbecken und deren umgebende Bereiche. Außerdem müssen diese Normen angewandt werden, wie in

  • natürlichen Gewässern, Seen in Kiesgruben, in Küstenbereichen, in Schwimmteichen oder ähnlichen Bereichen, die dafür vorgesehen sind, von Personen zum Schwimmen oder Planschen oder ähnlichen Absichten betreten zu werden,
  • begehbaren Wasserbecken,
  • Springbrunnen mit und ohne Becken,

Auch mobile Becken, die nur zeitweise, z. B. im Garten, aufgestellt werden, fallen unter die DIN VDE 0100-702, d. h. die Elektroinstallation und die Betriebsmittel müssen auch bei den mobilen Becken den erhöhten Anforderungen genügen.

DIN VDE 0100-703

Räume und Kabinen mit Saunaheizungen. Dabei kann es sich um Räume oder Orte handeln, in denen Saunakabinen vor Ort errichtet werden, oder um Räume, in denen Saunaheizungen vorhanden oder Sauna-Heizgeräte errichtet sind.

DIN VDE 0100-704

Elektrische Anlagen auf Baustellen sind zeitlich begrenzte Einrichtungen für die Durchführung von Arbeiten auf Hoch- und Tiefbaustellen, Abbruchbaustellen sowie Metallbaustellen. Diese Norm gilt bei Bauarbeiten an neuen Bauwerken, bei einer Reparatur, einem Umbau, einer Erweiterung, bei einem Abbruch, bei Erdarbeiten und bei Arbeiten an Teilen vorhandener Bauwerke. Sie gelten fest und beweglich errichteten elektrische Anlagen auf Baustellen.

DIN VDE 0100-712

Die Norm gilt für Solar-Photovoltaik (PV)-Systeme zur Einspeisung in eine elektrische Anlage. Besondere elektrische Gefährdungen sind durch Arbeiten an der DC-Seite, die nicht abgeschaltet werden kann, durch elektrotechnische Arbeiten an PV-Modulen, die als Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen gelten, Arbeiten an Steckverbindungen, die zu Lichtbögen führen können oder Arbeiten an PV-Anlagen in der Nähe unter Spannung stehender Freileitungen, z. B. bei Dachständeranlagen, möglich.

DIN VDE 0100-713

Elektroinstallation in Möbeln und ähnlichen Einrichtungsgegenständen, die an eine elektrische Anlage über eine feste oder dauernde Verbindung angeschlossen sind. Elektrische Betriebsmittel an Möbeln und ähnlichen Einrichtungsgegenständen, die vor Ort errichtet und über Steckvorrichtungen an eine feste Installation angeschlossen wird.

DIN VDE 0100-715

Bei Kleinspannungsbeleuchtungsanlagen sind die Gefahren dass aufgrund der geringen Spannungen relativ große Betriebsströme fließen, die Kurzschlussströme erhöht sind, diese wiederum erhöhen die Brandgefahr und auch durch die abgestrahlte Wärmeenergie der Leuchtmittel (z. B. Niedervolt-Halogenglühlampen) kann sich die Brandgefahr erhöhen.

DIN VDE 0100-722

Stromversorgung von Elektrofahrzeugen. Beim Anschluss eines Ladepunkts an das Niederspannungsnetz ist die ordnungsgemäße Errichtung zu beachten. Stromkreise die für Ladezwecke vorgesehen sind und Schutzmaßnahmen bei der Rückspeisung von elektrischer Energie vom Elektrofahrzeug zum privaten oder öffentlichen Netz. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Ladung unterschieden und die Ladebetriebsarten 1 bis 4 definiert.

DIN VDE 0100-753

Heizleitungen und umschlossene elektrische Heizsysteme zur Erwärmung von Oberflächen, wie Wände, Decken, Dächer, Dachrinnen, Treppen, Rohrleitungen, Fahrbahnen, Rasenflächen und Abwasserrohre, d. h. die erhöhten Anforderungen sind in Innenraumsystemen und für Systeme des Außenbereichs zu verwenden.

DIN VDE 0100-801

Energieeffizienz von Niederspannungsanlagen. Es werden verschiedene Bewertungskriterien für die Energieeffizienz einer Niederspannungsanlage behandelt. Für die Beurteilung wird die elektrische Anlage in eine von 5 Energieeffizienzmaßnahmen (EM0-EM4) eingeteilt. Die Norm unterscheidet aufgrund von unterschiedlichen Anforderungen folgende Anwendungsbereiche:

  • Wohngebäude
  • Gewerbliche Gebäude
  • Industriegebäude
  • Infrastruktur

DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3)

Schutz von baulichen Anlagen gegen materielle Schäden und Lebensgefahr infolge von direkten Blitzeinschlägen durch ein Blitzschutzsystem (LPS = Lightning Protection System). Dieses besteht aus dem äußeren Blitzschutz (Fangeinrichtung, Ableitungen, Erdungsanlage) und aus dem inneren Blitzschutz (Blitzschutzpotentialausgleich, Trennungsabstand). Die Kennwerte des LPS werden durch seine Blitzschutzklasse festgelegt, die auf dem entsprechenden Gefährdungspegel (LPL = Lightning Protection Level) basiert.

DIN VDE 0298-4

Strombelastbarkeit von isolierten Starkstromleitungen bei Verlegung in und an Gebäuden. Für andere Elektroinstallationen, wo genauere Angaben zu lastabhängigen Wärmewiderständen des Erdbodens vorliegen, müssen die Strombelastbarkeiten aus DIN VDE 0276-603(VDE 0276-603) oder durch Berechnung nach IEC 60287 abgeleitet werden.

DIN EN 50173-4 (VDE 0800-173)

Diese Norm legt anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen für Wohnungen fest. Eine Wohnung kann ein oder mehrere Gebäude umfassen oder kann in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen liegen.

Sie behandelt Verkabelungen mit symmetrischen Kupferkabeln, Lichtwellenleiterverkabelungen und koaxiale Verkabelungen.

Diese Norm legt anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen für zwei Arten von Netzanwendungen fest:

  • Informations- und Kommunikationstechnik (IuK).
  • Rundfunk- und Kommunikationstechnik (RuK).

Diese Norm legt entweder direkt oder mittels Verweisung auf EN 50173-1 Folgendes fest:

  • Struktur und Mindestkonfiguration für anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen in Wohnungen.
  • Schnittstellen am informationstechnischen Anschluss (TA) und am Rundfunkanschluss (RA).
  • Anforderungen an das Leistungsvermögen von Verkabelungs- und Übertragungsstrecken.
  • Anforderungen an und Optionen für Ausführungen.
  • Anforderungen an das Leistungsvermögen von Verkabelungskomponenten.

Technische Gebäudeausrüstung

DIN 14676

Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung.

DIN 18014

Planung, Ausführung und Dokumentation des Fundamenterders.

DIN 18015

Planungsgrundlagen, Art und Umfang der Mindestausstattung und die Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel in Wohngebäuden.

Baurechtliche Vorgaben

Zusätzlich gelten baurechtliche Anforderungen für die Elektroinstallation.

TAB der Netzbetreiber

Vom Stromnetzbetreiber zugelassene Elektrofachbetriebe müssen die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Netzbetreiber kennen und einhalten. Jeder der insgesamt ca. 900 Netzbetreiber in Deutschland hat eigene TAB. Ihr Elektriker vor Ort kennt diese, und kann damit eine sichere und zuverlässige Elektroinstallation gewährleisten.