Leistungserhöhung einer Trafostation

In Nordheim waren wir mit der Projektabwicklung für die Leistungserhöhung einer Trafostation auf 1000 kVA betraut. Zusätzlich erhielt die Produktion eine neue Niederspannungshauptverteilung um die zusätzliche Leistung für die neuen Fertigungsmaschinen nutzbar zu machen. Mit den nun gewonnenen Leistungsreserven steht unserem Kunden ein weiterer erfolgreicher Ausbau der Produktion nichts mehr im Weg.

 

Die Ausgangslage war ein 400 kVA Trafo und der Wunsch die Produktion mit weiteren Fertigungsmaschinen zu erweitern. Die Leistung von bis zu 200 kVA (laut Herstellerangaben) waren im ersten Schritt für die zusätzlichen Bearbeitungsmaschinen notwendig. Zusätzlich sollte ausreichend Reserve für spätere Erweiterungen eingeplant werden. Die wirklich notwendige Anschlussleistung zu ermitteln, ist jedoch nicht durch eine einfache Addition aller Verbraucher mit ihren Leistungsbedarf möglich. Noch viel weniger durch die Leistungsangaben auf den Fertigungsmaschinen. Deshalb war bei diesem Projekt zunächst eine Untersuchung des vorhandenen Trafos notwendig, insbesondere wie sich dieser bei den unterschiedlichen Lastverläufen verhält. Ein Datenlogging von einigen Tagen, bei dem alle wesentliche Energiedaten im Zeitverlauf gespeichert wurden, gab schnell Auskunft. In der Spitze der Lastverläufe war die Ausgangsleistung des Trafos nicht stabil genug. Die Nennspannung des Netzes brach zu stark ein. Fehlermeldungen in den Maschinenprotokollen bestätigten die Analyse. Die entsprechende Messgeräteausstattung ist bei uns Standard. So sind wir in der Lage Netzanalysen jederzeit kurzfristig zu realisieren.

 

In Zusammenarbeit mit der EnBW konnte in kürzester Zeit der alte 400 kVA Trafo gegen einen 1000 kVA Trafo ersetzt werden. Der Anschluss der Produktionshalle an die Trafostation und die Lieferung und Montage der Niederspannungshauptverteilung wurde von unseren Elektrikern und Fachkräften verwirklicht. Ebenso wie den notwendigen Anschluss aller Bearbeitungsmaschinen an die Netzversorgung.