Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Charge@BW)

Das Land Baden-Württemberg hat ein Interesse daran, den Anteil an Lademöglichkeiten mit Versorgung durch erneuerbare Energien zu erhöhen und damit die Nutzung von Elektrofahrzeugen voranzubringen und Emissionen einzusparen.

 

Für Ladestationen inkl. Netzanschluss im öffentlichen oder nichtöffentlichen Raum in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Fördermittel eingerichtet. Die Versorgung der Ladesäulen soll aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativen Strom erfolgen. Sie erhalten pro Ladepunkt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 €.

 

Die Antragstellung kann ab dem 01.11.2019 erfolgen.

Ausführliche Infos: L-Bank Fördermittel für Ladeinfrastruktur

 

Intelligentes Lastmanagement für E-Ladestationen

Mit einem intelligenten Lastmanagement wird die lokale Auslastung des Ladenetzes optimal genutzt. Lastspitzen werden vermieden und der Ladestrom nach festgelegten Regeln priorisiert. Die Nutzung von regenerativen Energien, wie zum Beispiel einer eigenen Photovoltaik-Anlage kann in das System integriert werden. Alle Maßnahmen sorgen dafür, das die Leistung des vorhandenen Gebäudeanschlusses nicht überlastet wird. Wir liefern Ihnen das passende intelligente Lastmanagement und Wallbox inkl. Installation.

 

KEBA Wallbox 98.101 Master KeContact P30 x-series

  • Solar Integration / Smart Home Integration
  • Load Management
  • LAN / WLAN
  • Bis 22 kW Ladeleistung, Steckdose Typ 2
  • Konfigurierbare Ladeleistung: 2,3 - 22 kW
  • Integrierter DC-Fehlerstromsensor
  • Integrierter Energiezähler mit LED-Anzeige
  • Kommunikation über LAN oder WLAN
  • Lastmanagement Master: steuert bis zu 15 KEBA KeContact P30 c-series Ladestationen

KEBA Wallbox 97.908 Slave KeContact P30 x-series

  • Bis 22 kW Ladeleistung
  • Konfigurierbare Ladeleistung: 2,3 - 22 kW, Steckdose Typ 2
  • Integrierter DC-Fehlerstromsensor
  • Integrierter Energiezähler mit LED-Anzeige
  • Kommunikation über eine LAN-Verbindung, Ethernet
  • Lastmanagement Slave: integrierbar ins Lastmanagement

KEBA Lastmanagement System bis zu 16 E-Ladestationen

Eine Ladestation übernimmt die Rolle des Masters. Diese steuert bis zu 15 KEBA KeContact P30 c-series Ladestationen (Slaves). Die Masterladestation stellt sicher, dass eine zuvor definierte Maximalleistung nicht überschritten wird. Übersteigt die mögliche Ladeleistung aller einzelnen Elektroautos diesen Wert, wird die Ladeleistung aller Ladestationen automatisch reduziert, bis wieder ausreichend Leistung verfügbar ist.

 

Photovoltaik Eigenverbrauchserhöhung

Beim Betrieb einer Photovoltaikanlage lohnt sich der Einbau einer automatischen Regelung. Wird viel PV-Leistung erzeugt und nicht selbst verbraucht, regelt sich die Ladeleistung für das Elektrofahrzeug hoch. Eine unnötige Einspeisung in das Stromnetz wird vermieden. Wird mehr PV-Leistung im Haus verbraucht, kann die Ladung für das Fahrzeug vorübergehend reduziert werden.

 

Proffesionelle Ladestrukturen für Firmen

Für Unternehmen, die ihre Ladeinfrastrukturen schnell aufbauen und profitabel nutzen möchten, bieten wir vielseitige und skalierbare eMobility-Lösungen. Das Portfolio umfasst intelligente Geräte und smarte Technologien für alle Anwendungsbereiche. Steuern und überwachen Sie Ihre Ladestationen mit einem Cloud-basierten Online-Portal. Von der einzelnen Ladebox bis zu kompletten Ladenetzen haben Sie Ihre Infrastruktur immer im Blick. Neben dem Monitoring und einer komfortablen Nutzerverwaltung sind sämtliche Daten zum Verbrauch in Echtzeit verfügbar. Auch das Abrechnen von geladenem Strom ist mit dem Cloudservice einfach und bequem möglich.

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Wallbox für das sichere Laden von Elektrofahrzeugen

Die Anzahl der öffentlichen Ladestationen für Elektroautos nehmen ständig zu. In der Garage zu Haus oder am Arbeitsplatz, ist das Laden aber am leichtesten. Hier steht das Fahrzeug am längsten. Für das Laden zu Haus wird gern das Notladekabel benutzt, das dem Fahrzeug beiliegt. Das hat einen Schukostecker und passt damit in jede Steckdose.

Ohne Wallbox wird das Aufladen zum Risiko
Ohne Wallbox wird das Aufladen zum Risiko

Dabei fließen hohe Ströme über viele Stunden lang, Tag für Tag. Die Ladeleistung ist dabei auf ca. 3 kW begrenzt. Ein Fahrzeug mit einer Batteriekapazität von 32 kWh wie der BMW i3 würde 11 Stunden laden, bis die Batterie voll ist. Eine normale Schukosteckdose überlastet und hält dem nicht stand. Dieser Dauerbetrieb lässt die Steckdose zu heiß werden und es besteht eine Brandgefahr. Für das problemlose Aufladen sollte man auf die dafür vorgesehenen Ladestationen setzen. Diese sind für die höheren Leistungen ausgelegt und haben noch zusätzlich integrierte Funktionen die das Laden sicherer machen. Erst wenn der Stecker am Fahrzeug eingesteckt ist, wird der Strom zugeschaltet. Ist der Stecker nicht gesteckt und hängt am Ladegerät, steht keine Spannung am Stecker an, und eine Gefährdung von Personen wird vermieden.

Die unterschiedlichen Ladebetriebsarten

Ladung nach Mode 1 (ungesteuertes Laden)

  • AC-Laden an einer Schuko- oder CEE-Steckdose
  • maximaler Ladestrom 16A 3,7kW einphasig bis 16A 11kW dreiphasig
  • mechanische Verriegelung der Steckvorrichtung im Fahrzeug
  • Steckdose muss über allstromsensitiven FI-Schalter geschützt sein
  • keine Kommunikation mit dem Fahrzeug

Ladung nach Mode 2 (gesteuertes Laden)

  • AC-Laden an einer Schuko- oder CEE-Steckdose
  • maximaler Ladestrom 16A 3,7kW einphasig bis 32A 22kW dreiphasig
  • mechanische Verriegelung der Steckvorrichtung im Fahrzeug
  • Schutzeinrichtung und Pilotfunktion im Kabel integriert (ICCB)
  • Kabel wird meist mit dem Fahrzeug ausgeliefert
  • Steckdose muss über allstromsensitiven FI-Schalter geschützt sein

Ladung nach Mode 3 (gesteuertes Laden)

  • AC-Laden an einer typgeprüften Versorgungseinheit für Elektrofahrzeuge
  • Ladestecker Typ 2 oder Typ 1
  • maximaler Ladestrom 16A 3,7kW einphasig bis 63A 43,5kW dreiphasig
  • mechanische Verriegelung der Steckvorrichtung im Fahrzeug und in der Ladestation
  • Ladestation kommuniziert direkt mit dem Elektrofahrzeug und reguliert die Ladestromstärke
  • Ladestromkreis muss mit allstromsensitiven FI-Schalter geschützt sein

Ladung nach Mode 4 (DC-Ladung)

  • DC-Laden an einer typgeprüften Versorgungseinheit für Elektrofahrzeuge
  • Ladegerät ist fest in der Ladestation eingebaut
  • LOW-Ladung bis 80A 38kW mit Typ-2-Steckvorrichtung
  • HIGH-Ladung bis 200A 170kW mit “Combined Charging System” (CCS) auf Basis Typ 2 oder CHAdeMO-Stecker

 

Unterschiedliche Stecker für Elektroautos

Stecker Typ 1 nur für die Verwendung an der Fahrzeugseite. Die Leistung ist auf 32 A (7,4kW) einphasig begrenzt. Aufgrund der einphasigen Schieflast im Stromnetz für diese Leistung nicht erlaubt. Stecker Typ 2 für die Verwendung auf der Fahrzeugseite und Kupplung an der Ladesäule. Leistung bis 43,5kW (63A) ein- bis dreiphasig. Je nach Anschluss auch für DC-Ladung bis 80A geeignet. Bidirektionale Energieübertragung möglich. Stecker und Kupplung CCS auf Basis Typ 2. Gleichstromladung bis zu 100kW und 170A möglich. Steckersystem Chademo. Gleichstromladung bis 100kW, 500V DC möglich.

Ladekabel zur Ladung von Elektrofahrzeugen

Zur Ladung an mit Typ 2-Steckdosen ausgestatteten Wallboxen und Ladesäulen sind Ladekabel erforderlich. Ladekabel für Mode 3-Ladung sind in folgenden Ausführungen verfügbar:

  • 1-phasig 20A Stecker Typ 2 und Kupplung Typ 1 (für Fahrzeuge mit Typ1-Anschluss)
  • 1-phasig 20A Stecker und Kupplung Typ 2 (für einphasige Ladung max. 4,6kW)
  • 3-phasig 20A Stecker und Kupplung Typ 2 (für dreiphasige Ladung 11kW)
  • 3-phasig 32A Stecker und Kupplung Typ 2 (für dreiphasige Ladung 22kW)